Leben
Aus winzigen Taten
wächst Vertrauen,
aus dem Kleinen,
das keinen Preis gewinnt
und nicht mit Schlagzeilen bedacht wird:
aus dem mutmachenden Blick,
der helfenden Hand,
aus dem freundlichen Wort
und dem überraschenden Telefonat,
aus der Karte, die der andere nicht erwartet hat,
aus der Erinnerung an den Geburtstag,
aus der Ernsthaftigkeit eines Gesprächs,
aus dem mitgebrachten Stück Kuchen,
aus den Blumen ohne Anlass.
Es lohnt sich, einen Moment lang
bewußt zu überlegen, was von uns ausgeht
und welche Wirkung wir haben.
Durch uns entsteht Vertrauen.
(von Ulrich Schaffer)
Anfängerin - 5. Jul, 00:08
Wenn der Nachbar gegenüber der Straße von seinem Ausritt zurückkehrt, reitet er nicht direkt auf seinen Hof. Er reitet ein paar Schritte weiter auf unseren Parkplatz, wendet und reitet dann auf die andere Straßenseite. Dann geht es endlich in den heimischen Stall. Anscheinend ist das einfacher fürs Pferd.
Anfängerin - 4. Jul, 13:32
Ich hätte sündiges oder unschuldiges Magnum zu bieten... *schleck
Anfängerin - 2. Jul, 17:56
Da hole ich die sonntäglichen Werbeblätter herein, um den wöchentlichen Einkauf zu planen und wer steht vor der Tür? Ein Eichhörnchen. Schaute hierhin und dorthin, ob nicht doch ein Weg hineinzufinden wäre, um zu sehen, was es da wohl interessantes gibt. Zu dumm, daß meine Kamera oben war und hineinbitten ließ es sich auch nicht...
Anfängerin - 29. Jun, 13:32
... eine Portion Köttbullar für mich! ;-)
Anfängerin - 25. Jun, 11:02
Bruder und Nichte sind aus der Kur zurück. Mutter-und-Kind-Kur nennt sich das. Neben ihm war noch ein Vater mit Kind da, sonst nur die Mütter. Meiner Nichte hat es nicht ganz so gefallen. Im dortigen Kindergarten waren auch größere und kleinere Kinder und vor allem war es nicht ihr Kindergarten. Jetzt will sie schnell nach Hause - zu ihrer Freundin und ihrem Kindergarten. Dann heißt es warten auf Mama. Die kommt in drei Wochen wieder. Aus ihrer Kur. Da wird dann jemand wieder sehr glücklich sein...
Anfängerin - 24. Jun, 16:45
... Urlaub! Auf Programm stehen:
- lange schlafen
- viel lesen
- Ikea
- Nichtstun
Mein Einsatzleiter fragte zwar, ob ich Interesse an einem Fahrtraining hätte, aber auch nur, weil ich dann praktischer- weise keinen Ersatz brauche. Nur Urlaub ist Urlaub und an meinem Auto gibt es keine Beulen... Da haben es andere nötiger. Obwohl es natürlich auch Tage gibt, an denen ich mich zu erinnern versuche, wo ich meinen Führerschein noch mal gefunden habe... ;-)
Aber jetzt ist Urlaub und draußen scheint die Sonne... :-)
Anfängerin - 21. Jun, 15:59
Endlich ist Wochenende. Draußen wechseln Wolken mit Sonne. Ein wenig mehr Sonne und Wärme wäre gut. Dann könnten sich meine Blumen von dem Hagelschauer erholen, der sie gestern ziemlich zerfleddert hat.
Eine Woche noch, dann habe ich Urlaub: 3 Wochen. Das kann ich gut gebrauchen, auch wenn es gerade ruhigere Tage sind. Die Urlaubszeit beginnt und wir sind nicht sicher, ob wir ausreichend Leute sein werden. Einer wird nächste Woche zwangsversetzt und wir wissen nicht, wann Ersatz kommt. Angeblich finden sich keine Leute für unseren Job. Fragt sich nur, wo gesucht wird...
Draußen regnet es wieder. Ich geh jetzt im Netz spazieren und dann geht es aufs Sofa. Schönes Wochenende! :-)
Anfängerin - 14. Jun, 15:21
Die fünfte Jahreszeit hier ist nicht das schlechteste. Wenn wir zur Firma zurückkehren, ist im Haus kaum ein Chef zu finden. Da unser Jahrmarkt quasi um die Ecke ist, machen sie sich gerne auf zu einem ausgedehntes "Mittagessen", bei dem der Weg zurück doppelt so lange dauert. Ein Teil ist sowieso nicht erschienen oder vorzeitig nach Hause gegangen. Ein, zwei Leute sind noch da in irgendwelchen schattigen Ecken und kuscheln mit ihrem Kater... ;-)
Anfängerin - 5. Jun, 13:27
Als ich klein war, trug ich schulterlanges Haar. Wenn der Pony schief aussah, war mein Vater der Friseur. Manchmal durfte ich auch zum Bundeswehrfriseur, der froh war, mal was anderes als Pißpott-Schnitt zu schneiden. Der hatte immer so lustige Bilder, wo Soldaten ein Netz unter dem Helm hervorquoll. Dabei sahen die Soldaten schon lange nicht mehr so aus.
Mit ungefähr 8 Jahren war ich zum ersten Mal bei einem "richtigen" Friseur. Eine Azubine schnitt mir die Haare und ich war ziemlich aufgeregt. Sie verpaßte mir einen Kurzhaar- schnitt, den ich ganz toll fand. Meine Eltern nicht.
Meine Haare wuchsen wieder und irgendwann sah ich aus, wie die kleine blonde Schwester von Mireille Mathieu... *grusel Das wurde dann von den obligatorischen Dauerwellen abgelöst, die damals "in" waren. Die wollte ich aber bald nicht mehr.
Es wurde kurz. So kurz, daß meine männlichen Kollegen längere Haare hatten als ich und ich mit "Junger Mann..." angeredet wurde. Irgendwann wollte eine Azubine beim Friseur mir den Igelschnitt ausreden. Er wäre nicht mehr "in". Ich habe sie kurzerhand abgefertig mit: "Das ist mir egal. Hauptsache, es steht mir."
Bei einem anderen Friseur wurden die Haare dann etwas länger. Dazu kamen Strähnchen. Bei einer Friseurin, die damals zu meinem Arbeitsgebiet gehörte, arbeitete die Tochter einer Kollegin. Diese Friseurin ist bekannt dafür, ihren Kunden sehr direkt zu sagen, was sie von ihren Wünschen hielt. Sie befand vor der Tochter, daß ich "scheiße" aussähe. Ich wollte sowieso dort keine Kundin werden.
Seit Anfang des Jahres lasse ich mein Haar wieder richtig wachsen. Eine Kundin von mir ist jedesmal begeistert, wenn sie mich sieht. Ihrer Friseurin, eben jene, die mein Aussehen so scheiße fand und den Salon gewechselt hat, hat ihr empfohlen mich mal anzusehen, wie toll ich doch aussehen würde... *seufz Heute sah die Friseurin mich, befand, es würde mir stehen und gut aussehen.
Ich geh mir jetzt was einbilden... *grins
Anfängerin - 3. Jun, 15:49