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Reduktion

Ein sehr schöner Text von Don Dahlmann. Ein Auszug:
Ich hab in den letzten Wochen viel darüber nachgedacht. Warum ich manches weggeworfen habe, warum ich manches einfach nicht (mehr) kann, warum ich die Reduktion von Gefühlen und Lebensumständen bis auf ein solches Maß getrieben hatte. Die Antwort war verblüffend einfach: Damit ich wieder anfangen kann. Etwas maßvoller, mit dem Auge dafür, was ich kann und was ich tun will. Mit dem Bewusstsein, wo meine Grenzen liegen und welche ich besser nicht mehr überschreite. Damit ich sehen kann, wann etwas schön und wert ist, in meiner Erinnerung zu verbleiben. Wann es sich mal wieder lohnt Kraft zu investieren. Damit man die falschen von den richtigen, machbaren Träumen unterscheiden kann und man sie leben kann, anstatt nur über sie nachzudenken.

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(c) Nina Dulleck

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