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Kollateralschaden des Terrors

Es ist nichts neues, dass unsere Rechte im "Kampf gegen den Terror" beschnitten werden. Auch jetzt, nachdem der Terror zweimal London heimgesuchte, werden mehr Einschnitte gefordert, alle Rechte müssten auf den "Prüfstand". Jeder weiß, dass es nichts nützt. Jeder weiß, dass die Forderer letztlich nur Handlanger der Terroristen werden: Wir sperren uns selbst ein und werfen den Schlüssel weg.

Nun dieser Albtraum: Ein Unschuldiger wurde von britischen Polizisten mit Kopfschüssen getötet. Ein Brasilianer, der nicht wusste, wie ihm geschah, wohl nicht verstand, was diese Männer mit Waffen (in zivil) von ihm wollten und deshalb weglief. Sicher, es hätte einer der Attentäter sein können und wer weiß, was dann passiert wäre. Diese Erklärung wird seine Angehörigen kaum trösten. Jetzt sind wir schon soweit und töten Unschuldige. Wieder ein Punktsieg für den Terror.

in memoriam
Jean Charles de Menezes
27 Jahre
(Quelle: SZ)

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