Die Freude und der Ärger
Die Freude begegnete dem Ärger, der noch finsterer als sonst aussah. Mitfühlend erkundigte sie sich nach seinem Befinden. Mürrisch entgegnete er: "Was soll die Frage? Kein Tag vergeht, an dem mir nicht irgend jemand übel mitspielt. Ich mag das Leben nicht. Und also geht es mir nicht gut."
Die Freude zog sich, ohne daß sie es selbst bemerkt hätte, einen kleinen Schritt zurück. Dann wagte sie den Satz: "Wenn du das Leben nicht magst, erwartest du dann, daß das Leben dich mag?"
(von Uwe Böschemeyer)
Die Freude zog sich, ohne daß sie es selbst bemerkt hätte, einen kleinen Schritt zurück. Dann wagte sie den Satz: "Wenn du das Leben nicht magst, erwartest du dann, daß das Leben dich mag?"
(von Uwe Böschemeyer)
Anfängerin - 8. Jul, 19:55

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