Arbeit, Arbeit über alles...

So könnte man heutzutage meinen. Arbeitnehmer haben gefälligst mobil zu sein. Ihre Familien gleich mit, wenn sie schon unbedingt eine haben wollen. Kinder werden schon in der Schule nicht mehr fürs Leben, sondern fürs Berufsleben vorbereitet. Und wer keine Arbeit hat und Leistungen beziehen will, der soll zur Arbeit verpflichtet werden. Wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen...

Je weniger Arbeit es gibt, desto fixierter scheinen gewisse Leute von der Arbeit zu sein. Als hätte das Leben eines Menschen nur mit Arbeit einen Sinn, als wären sie nur zum Arbeiten da. Und wer arbeitet, darf gleich noch etwas mehr tun, für das ach so viele Geld, das er bekommt.

Ich weiß, ich bin naiv, wenn ich frage: Sollten wir nicht schon weiter sein? Sollten wir wirklich nicht in der Lage sein, alle zu versorgen ohne die Gegenleistung Arbeit? Sind wir denn Sklaven? Was ist das für ein Menschenbild, das meint, wir wären alle eigentlich faul und müßten zur Arbeit gezwungen werden, auf die ein oder andere Art?

Ich lebe nicht, um zu arbeiten. Leben ist mehr, aber das ist nicht gewollt.
lieblingsbank (anonym) - 26. Mrz, 17:21

da steckt viel wahrheit drin.
ich dachte schon, ich bin der einzige, der so denkt.
lg

creature - 26. Mrz, 19:58

Wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen...
so ziemlich der übelste spruch den ich kenne, wer solches sagt ist sicher nicht mein freund, vielleicht darf er einiges tages auch nicht mehr die sonne genießen, oder wasser trinken weil irgendein unternehmen sich die rechte dafür gesichert hat.

immer schon gab es auf der erde fische, gemüse, obst ohne jedes zutun des menschen, es gab grund und boden wo man sich niederlassen konnte und sich eine unterkunft bauen, ich weiß nicht wer angefangen hat zu sagen das ist mein grund, mein baum, mein land.
so wurde dem menschen immer wieder alles genommen und die rechte wanderten von einem herrscher zum anderen, viel blut wurde vergossen, menschen und tiere versklavt, die jenigen wurden immer mehr die nichts hatten weil einige alles unter sich aufteilten.
heute ist es genauso, das gesamte weltvermögen liegt in den händen einiger familien, hab einmal so eine statistik gesehen, es ist erschreckend.
solange sich hier nichts ändert wird der planet nicht zur ruhe kommen, es gibt weiter streit um ressourcen, um wasser, lebensraum, um diese dinge eben auf die eigentlich keiner sein besitzrecht geltend machen darf, nach meinem verständnis jedenfalls!

unkreativ.net - 27. Mrz, 16:40

Du kennst meine Meinung, oder?

:-D

Anfängerin - 27. Mrz, 20:13

Eine ausführlichere als meine, oder? ;-)

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(c) Nina Dulleck

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