Haarige Geschichte
Als ich klein war, trug ich schulterlanges Haar. Wenn der Pony schief aussah, war mein Vater der Friseur. Manchmal durfte ich auch zum Bundeswehrfriseur, der froh war, mal was anderes als Pißpott-Schnitt zu schneiden. Der hatte immer so lustige Bilder, wo Soldaten ein Netz unter dem Helm hervorquoll. Dabei sahen die Soldaten schon lange nicht mehr so aus.
Mit ungefähr 8 Jahren war ich zum ersten Mal bei einem "richtigen" Friseur. Eine Azubine schnitt mir die Haare und ich war ziemlich aufgeregt. Sie verpaßte mir einen Kurzhaar- schnitt, den ich ganz toll fand. Meine Eltern nicht.
Meine Haare wuchsen wieder und irgendwann sah ich aus, wie die kleine blonde Schwester von Mireille Mathieu... *grusel Das wurde dann von den obligatorischen Dauerwellen abgelöst, die damals "in" waren. Die wollte ich aber bald nicht mehr.
Es wurde kurz. So kurz, daß meine männlichen Kollegen längere Haare hatten als ich und ich mit "Junger Mann..." angeredet wurde. Irgendwann wollte eine Azubine beim Friseur mir den Igelschnitt ausreden. Er wäre nicht mehr "in". Ich habe sie kurzerhand abgefertig mit: "Das ist mir egal. Hauptsache, es steht mir."
Bei einem anderen Friseur wurden die Haare dann etwas länger. Dazu kamen Strähnchen. Bei einer Friseurin, die damals zu meinem Arbeitsgebiet gehörte, arbeitete die Tochter einer Kollegin. Diese Friseurin ist bekannt dafür, ihren Kunden sehr direkt zu sagen, was sie von ihren Wünschen hielt. Sie befand vor der Tochter, daß ich "scheiße" aussähe. Ich wollte sowieso dort keine Kundin werden.
Seit Anfang des Jahres lasse ich mein Haar wieder richtig wachsen. Eine Kundin von mir ist jedesmal begeistert, wenn sie mich sieht. Ihrer Friseurin, eben jene, die mein Aussehen so scheiße fand und den Salon gewechselt hat, hat ihr empfohlen mich mal anzusehen, wie toll ich doch aussehen würde... *seufz Heute sah die Friseurin mich, befand, es würde mir stehen und gut aussehen.
Ich geh mir jetzt was einbilden... *grins
Mit ungefähr 8 Jahren war ich zum ersten Mal bei einem "richtigen" Friseur. Eine Azubine schnitt mir die Haare und ich war ziemlich aufgeregt. Sie verpaßte mir einen Kurzhaar- schnitt, den ich ganz toll fand. Meine Eltern nicht.
Meine Haare wuchsen wieder und irgendwann sah ich aus, wie die kleine blonde Schwester von Mireille Mathieu... *grusel Das wurde dann von den obligatorischen Dauerwellen abgelöst, die damals "in" waren. Die wollte ich aber bald nicht mehr.
Es wurde kurz. So kurz, daß meine männlichen Kollegen längere Haare hatten als ich und ich mit "Junger Mann..." angeredet wurde. Irgendwann wollte eine Azubine beim Friseur mir den Igelschnitt ausreden. Er wäre nicht mehr "in". Ich habe sie kurzerhand abgefertig mit: "Das ist mir egal. Hauptsache, es steht mir."
Bei einem anderen Friseur wurden die Haare dann etwas länger. Dazu kamen Strähnchen. Bei einer Friseurin, die damals zu meinem Arbeitsgebiet gehörte, arbeitete die Tochter einer Kollegin. Diese Friseurin ist bekannt dafür, ihren Kunden sehr direkt zu sagen, was sie von ihren Wünschen hielt. Sie befand vor der Tochter, daß ich "scheiße" aussähe. Ich wollte sowieso dort keine Kundin werden.
Seit Anfang des Jahres lasse ich mein Haar wieder richtig wachsen. Eine Kundin von mir ist jedesmal begeistert, wenn sie mich sieht. Ihrer Friseurin, eben jene, die mein Aussehen so scheiße fand und den Salon gewechselt hat, hat ihr empfohlen mich mal anzusehen, wie toll ich doch aussehen würde... *seufz Heute sah die Friseurin mich, befand, es würde mir stehen und gut aussehen.
Ich geh mir jetzt was einbilden... *grins
Anfängerin - 3. Jun, 15:49
