Nachtgedanken
Es war viel zu tun heute. Ich sollte im Bett sein. Der einzig vernünftige Ort um diese Zeit und für mich. Aber ich sitze hier und verpacke mein Hirn in warme Watte. Der Weißwein muß endlich weg. Nicht, daß ich Alkohol bräuchte, um zu schlafen...
Nur zwei Gläser genügen und ich fühle mich 1 mm raum- und zeitversetzt zu meinem Körper. Ziemlich kribbelig das ganze. Mag sein, daß das Leben zu kurz ist, um schlechten Wein zu trinken. Aber so schlecht ist dieser nicht, um ihn wegzuschütten. Es sind auch nur die letzten zwei Gläser.
Ich denke wieder an meine Sprachlosigkeit und verfluche das Vakuum, daß sich bei Gesprächen in mir breit macht. Als würde Ansprache den Cache in mir leeren und nichts zurücklassen. Dann lausche ich gebannt der anderen Seite, um wenigstens etwas zurückzubehalten. Ich weiß nichts, diese Maulsperre zu lösen außer Zeit. Alkohol hilft jedenfalls nicht. Davon werde ich nur stiller und müder...
Der Weißwein ist leer. Ich bin müde und schwindelig. Gute Nacht, ihr da draußen, was immer ihr noch so treibt...
Nur zwei Gläser genügen und ich fühle mich 1 mm raum- und zeitversetzt zu meinem Körper. Ziemlich kribbelig das ganze. Mag sein, daß das Leben zu kurz ist, um schlechten Wein zu trinken. Aber so schlecht ist dieser nicht, um ihn wegzuschütten. Es sind auch nur die letzten zwei Gläser.
Ich denke wieder an meine Sprachlosigkeit und verfluche das Vakuum, daß sich bei Gesprächen in mir breit macht. Als würde Ansprache den Cache in mir leeren und nichts zurücklassen. Dann lausche ich gebannt der anderen Seite, um wenigstens etwas zurückzubehalten. Ich weiß nichts, diese Maulsperre zu lösen außer Zeit. Alkohol hilft jedenfalls nicht. Davon werde ich nur stiller und müder...
Der Weißwein ist leer. Ich bin müde und schwindelig. Gute Nacht, ihr da draußen, was immer ihr noch so treibt...
Anfängerin - 25. Aug, 23:31
