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Freitag, 22. Juni 2007

Erholung

  • etwas Sonne
  • eine Liege
  • ein Buch
Mehr braucht Erholung nicht.

Vermissen

Sie werden mich vermissen: Eine Antwort auf meine Absage. Und mein erster Gedanke ist: Verarschen kann ich mich alleine. Wer immer wir sein mag, warum sollten sie das tun? Ich bin viel zu zurückhaltend und schweigsam. Was soll es da zu vermissen geben?

Nein, ich glaube nicht, daß man mich vermisst. Dazu müßte man mich erst mal wahrnehmen. Wenn ich es höre, habe ich nie das Gefühl, daß man von mir spricht. Andere kann man vermissen. Ich bin da oder nicht. Das ist alles.

Terrorhysterie

Heute morgen in den Nachrichten: Die Regierung sieht eine erhöhte Terrorgefahr. Konkrete Hinweise gibt es nicht.

Manchmal könnte man glauben, im Innenministerium gibt es einen Zufallsgenerator, der immer mal wieder so etwas an die Presse gibt. Es soll ja keiner vergessen, daß da noch was ist. Sonst könnte man ja die Sicherheitsgesetze in Frage stellen...
tagesschau.de: Können Sie nachvollziehen, dass die Behörden jetzt mit dieser Warnung an die Öffentlichkeit gehen?

Wagner: Wenn es nur das Video gewesen wäre, wäre eine solche Warnung nicht gerechtfertigt gewesen. Angesichts der Festnahmen und des regen Reiseverkehrs scheint sie angebracht. Es ist offenbar das Ziel des Innenministeriums, die Öffentlichkeit und die Sicherheitsbehörden zu sensibilisieren. In zweiter oder dritter Hinsicht vielleicht auch das Verfolgen innenpolitischer Ziele. Vielleicht will man die SPD damit auch wieder an den Verhandlungstisch über die BKA-Novelle drängen. Es wurde von den Sicherheitsbehörden noch einmal die Notwendigkeit von heimlichen Online-Durch- suchungen betont, da die Kommunikation zwischen Terroristen immer mehr über das Internet stattfindet. Über das Telefon wird kaum noch kommuniziert.
(Quelle)

Ich fühle mich durch solche Meldungen nicht sensibilisiert. Nur genervt...

Morgenbeobachtungen

Seit etwa 11.00 Uhr habe ich mein Frühstück beendet. Ich habe meine Blumen gegrüßt, gesaugt und mein Brot backt im Automaten. Seither liefen hier zehn Leute vor meinem Balkon und auch anderswo auf dem Grundstück herum. Eine ziemliche Unruhe am frühen Morgen. Vielleicht sollte ich Eintrittsgeld erheben...

Während die Nachbarin ganz hinten unten ihr Grundstück zusammen mit ihrer Mutter umgräbt, feiern die Nachbarn daneben anscheinend Fete. Keine Musik, aber die Leute, die unten hin und her wandern, tragen alle mehrere Bierflaschen in der Hand. Leer. Nun ja, besser als gar kein Frühstück. Wie ich diese Nachbarn kenne, wird bald der Grill angeschmissen. Ich hoffe, die anderen anwesenden Herren zeigen ihm, wie er seinen Umgang mit Grillspiritus verfeinern kann...

Jetzt tauche ich in die Tiefen des Netzes. Mal sehen, wer da ist. Danach mache ich Mittagessen: Bananengeschnetzeltes mit Reis.
(c) Nina Dulleck

angemerkt.

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