Der
Unkreative sagt das von sich.
Mauzi kennt es auch: Das Gefühl, nicht einer/eine zu sein, sondern mehrere. Abhängig von Stimmung, Menschen und Ort zeigen sich Teile unseres Ichs, die scheinbar wenig mit den anderen Teilen zusammenhängen. Ich kenne das genauso.
Meine Ichs (frei nach Mauzi):
Die
Friedliche, Hilfsbereite
Ich bin hilfsbereit, aber ich habe es im Vergleich zu früher zurückgefahren. Zu oft wurde es ausgenutzt, weil ich es nicht schaffte, Nein zu sagen und es als selbstverständlich angesehen wurde. Auf manche scheine ich beruhigend zu wirken.
Die
Kämpferin
Weniger. Mir liegt mehr Guerilla-Taktik. Abseitig mein Ding machen und dann vor vollendete Tatsachen stellen. Mir fiel es schon immer schwer, mich durchzusetzen.
Die
Schüchterne
Auf jeden Fall. Bei Fremden, die ich nicht einschätzen kann oder mit denen ich noch nicht warm geworden bin. Menschen, die eine gewisse Autorität/Agressivität ausstrahlen.
Die
Herrische
Es muß schon viel passieren, bevor ich das bin. Aber ich kann ziemlich zynisch und ätzend werden, besonders bei Kollegen und was meinen Arbeitgeber angeht.
Die
Insichgekehrte
Bei vielen Menschen um mich herum. Früh morgens und nach der Arbeit... ;-)
Die
Böse
Selten. Ignorieren und sehr knappe Antworten, nur wenn unbedingt nötig, alles bis hin zur Unfreundlichkeit.
Die
Gesellige
Manchmal in kleiner Runde, wenn ich die anderen kenne. Ich neige mehr zum Einsiedlerdasein.
Die
Faule, Gemütliche
Immer gerne... ;-)
Die
Zappelige, Fleißige
Bei der Arbeit. Wenn mich der Rappel packt, aufzuräumen und auszusortieren. Wenn mich etwas Neues interessiert und ich Zeit und Ruhe habe.
Die
Fröhliche, oft Alberne
Ich lache gern und neige zu guter Laune. Albern bin ich weniger, das kommt auf die Menschen um mich herum an. Lieber, wenn ich allein bin. Aber davon wird es NIE einen Podcast geben, Para... ;-)