Sonntag, 24. Juli 2005

Das Gurkenglas und das Bier

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Gurkenglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie stimmten ihm zu.

Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttete es leicht. Die Kieselsteine rollten in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten.

Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus. "Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten, " ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben. Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder: Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - Ihr Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind andere, auch wichtige Dinge, wie Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Der Sand symbolisiert die kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine.

So ist es auch in Ihrem Leben: Wenn Sie all Ihre Energie für die kleinen Dinge in Ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder oder Ihren Partner, achten Sie auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys und so weiter. Achten Sie zuerst auf die großen Steine - sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand."

Nach dem Unterricht nahm einer der Studenten das Glas mit den großen Steinen, den Kiesen und dem Sand - bei dem mittlerweile sogar der Professor zustimmte, dass es voll war - und schüttete ein Glas Bier hinein. Das Bier füllte den noch verbliebenen Raum im Glas aus; dann war es wirklich voll.

Und die Moral von der Geschicht'?
Egal, wie erfüllt Ihr Leben ist, es ist immer noch Platz für ein Bier...

Kollateralschaden des Terrors

Es ist nichts neues, dass unsere Rechte im "Kampf gegen den Terror" beschnitten werden. Auch jetzt, nachdem der Terror zweimal London heimgesuchte, werden mehr Einschnitte gefordert, alle Rechte müssten auf den "Prüfstand". Jeder weiß, dass es nichts nützt. Jeder weiß, dass die Forderer letztlich nur Handlanger der Terroristen werden: Wir sperren uns selbst ein und werfen den Schlüssel weg.

Nun dieser Albtraum: Ein Unschuldiger wurde von britischen Polizisten mit Kopfschüssen getötet. Ein Brasilianer, der nicht wusste, wie ihm geschah, wohl nicht verstand, was diese Männer mit Waffen (in zivil) von ihm wollten und deshalb weglief. Sicher, es hätte einer der Attentäter sein können und wer weiß, was dann passiert wäre. Diese Erklärung wird seine Angehörigen kaum trösten. Jetzt sind wir schon soweit und töten Unschuldige. Wieder ein Punktsieg für den Terror.

in memoriam
Jean Charles de Menezes
27 Jahre
(Quelle: SZ)

(c) Nina Dulleck

angemerkt.

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