"Vorfahrt für Arbeit" heißt das Programm der Union. Die
SZ meint zum Programm:
Gemessen daran ist das, was im Entwurf für das neue Wahlprogramm der Unionsparteien zur Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik steht, durchaus ermutigend. Das Programm ist pragmatisch, nicht revolutionär, es greift vieles auf, was Ökonomen schon lange vorschlagen, um die Wirtschaftsdynamik zurück nach Deutschland zu bringen.
... Eher ist es eine christdemokratische Fortschreibung von Schröders Agenda 2010, ein wenig konsequenter und konsistenter vielleicht, aber gewiss nicht substanziell verschieden.
Aber bei der Union hakt es mit der Finanzierung:
In der Finanzpolitik geben Merkel und Stoiber Versprechungen ab, die sie nie und nimmer werden halten können.
Genauer: Sie werden es nur halten können, wenn ihnen die Weltkonjunktur völlig überraschend zu Hilfe kommt und Deutschland einen exogenen Wachstumsschock beschert. Aber daran zu glauben wäre mehr als fahrlässig bei einem Ölpreis von über 60 Dollar.
Es ist ein Wahlprogramm. Ein Versprechen. Vielleicht auch nur ein Wunsch. Das mit dem
Beten schadet also nicht... ;-)