Alles hat seine Zeit:
geboren werden und sterben,
einpflanzen und ausreißen,
töten und Leben retten,
niederreißen und aufbauen,
weinen und lachen,
wehklagen und tanzen,
Steine werfen und Steine aufsammeln,
sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen,
finden und verlieren,
aufbewahren und wegwerfen,
zerreißen und zusammennähen,
schweigen und reden.
Das Lieben hat seine Zeit und auch das Hassen,
der Krieg und der Frieden.
(aus dem
Prediger)
Genauso wie:
arbeiten und ruhen,
bloggen und Blogs lesen,
ankommen und wieder wegfahren,
...
Anfängerin - 2. Jul, 20:06
Es wird immer wieder über Sinn und Unsinn des Bloggens geschrieben. Die einen sehen es als die neue Weltrevolution an, die andern als netten Zeitvertreib, wenn nicht so gar als Müll. Da wird der Gegen-Journalismus bemüht oder eben eine neue Kommunikationsart. Wegen der Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder den Apotheker oder so...
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass wir unserem Tun gerne einen Grund geben. Er mag vorgeschoben sein, aber etwas tun, einfach so, das geht anscheinend nicht. Wie sieht das aus? Was sollen die Leute denken? Also müssen uns etwas ausdenken, damit es wichtig aussieht. Es muss Qualität haben: Inhalt, Stil und überhaupt. Alles andere wäre doch Zeitverschwendung. Nicht auszudenken.
Für mich sind Blogs wie Menschen in ihrer ganzen Vielfältigkeit. Da gibt es Blogs, die brabbeln den lieben langen Tag in kurzen Sätzen vor sich hin und andere schweigen, um dann etwas Wichtiges zu sagen. Es gibt begnadete Geschichtenerzähler ebenso wie Langweiler und Rumsülzler. Sie schreiben witziges, ernstes, tiefsinniges, idiotisches, trauriges, dummes, provokatives...
Sie alle haben etwas zu sagen, aber nicht jedem Leser sagt es zu. Ist das die Schuld der Blogger oder der Leser?
Anfängerin - 2. Jul, 16:49
Was würden Sie ausprobieren, wenn Sie die Garantie hätten, dass es klappt?
Anfängerin - 2. Jul, 14:59